Als Leistungsengpässe in ihren Wertpapierhandelssystemen der BayernLB zunehmend Sorgen bereiteten, entschloss sich das Kreditinstitut im Rahmen eines Release-Wechsels der dort eingesetzten Software, auch die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Infrastruktur voranzutreiben.
Um in den Handelssystemen zukünftig eine bessere Performance, eine deutliche Reduzierung der maximalen Ausfallzeit während des Handels, eine höhere Verfügbarkeit sowie schnelle Wiederherstellungszeiten zu erhalten, beauftragte die BayernLB daher Ende 2006 das IZB Informatik-Zentrum mit dem Design einer neuen und modernen Architektur der Handelssysteme.
Nach einer Machbarkeitsstudie entwickelte das IZB Informatik-Zentrum erfolgreich ein Architekturkonzept auf Basis von Linux, das die Vorteile von extrem leistungsfähigen Standardservern mit geringen Anschaffungs- und Betriebskosten vereint. Zudem konnte der IT-Dienstleister sicherstellen, dass das Gesamtsystem von allen beteiligten Herstellern zertifiziert und eine entsprechende Unterstützung bei eventuellen Hard- oder Softwareproblemen gewährleistet ist.
"In Teilbereichen haben wir heute Verbesserungen bei der Anwendungsleistung von 300 Prozent. Gleichzeitig sind die Kosten für die Systemplattform einschließlich deren Betrieb bei einer höheren Verfügbarkeit um rund 30 Prozent gesunken." - Werner Burger, Teamleiter Wertpapierhandelssysteme bei der BayernLB
"Mit seinem Linux-Architekturkonzept hat das IZB Informatik-Zentrum eindrucksvoll bewiesen, dass das offene Betriebssystem auch im Bankenbereich angekommen ist. Dreifache Leistung unserer Systeme bei 30 Prozent weniger Kosten sind der beste Beweis."