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300 Entscheider diskutieren beim 4. IZB Management-Forum über die Bedeutung von IT-Infrastrukturen |
17. Februar 2005
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„Does IT matter?“ 300 Entscheider diskutieren beim 4. IZB Management-Forum über die Bedeutung von IT-Infrastrukturen / IZB verzeichnet Rekordbeteiligung bei der begleitenden Ausstellung
München, 17. Februar 2005 - Mit der mit Spannung erwarteten Rede des Hamburger Ersten Bürgermeisters a.D., Dr. Klaus von Dohnanyi, und einer Rekordbeteiligung international führender Technologieunternehmen an der begleitenden Ausstellung ist heute nachmittag das 4. IZB Management-Forum zu Ende gegangen. 300 Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung waren der Einladung des IZB Informatik-Zentrum München – Frankfurt am Main, eines Unternehmens der Sparkassen-Finanzgruppe, ins Münchner Haus der Bayerischen Wirtschaft gefolgt, um über das Thema „Does IT matter? Wie CIOs intelligent Infrastrukturkosten senken. Ansätze und Lösungen aus der Praxis erfolgreicher CIOs und Unternehmen“ zu diskutieren. In der Ausstellung präsentierten 25 Unternehmen, darunter erstmals BT Global Services, Philips und Sun Microsystems, neue IT-Lösungen.
„Der von Jahr zu Jahr steigende Zuspruch der Besucher und Aussteller zeigt, dass wir mit dem IZB Management-Forum eine hochwertige und exklusive Business- und Networking-Plattform geschaffen haben“, kommentieren die IZB-Geschäftsführer Anton Müller, Bernhard Breunig und Dr. Walter Kirchmann das große Interesse. „Angesichts der Vielzahl konkurrierender Veranstaltungen freut uns dieser Erfolg ganz besonders.“ Das nächste IZB Management-Forum wird am 16. Februar 2006 stattfinden.
Das 4. IZB Management startete mit der Einführung in die strategische Bedeutung von IT-Infrastrukturen durch Bernhard Breunig, der deutlich machte, dass das Thema Kostensenkung trotz der leichten wirtschaftlichen Erholung in Deutschland nach wie vor auf der Agenda der CIOs steht. „Unternehmen sind erfolgreich, weil sie Kosten senken“, so Bernhard Breunig. Diesen Aspekt diskutierte danach auch Jacques Schächtele, Generalbevollmächtigter und Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Leasing AG, in seinem Beitrag über die optimale Finanzierung von IT-Infrastrukturen. Sein Fazit: „Bilanzneutrale Leasing-Konzepte können flexible und wichtige Bausteine zur Senkung von IT-Infrastrukturkosten sein.“
Über den Neuaufbau der IT-Infrastruktur im Zuge einer Unternehmensgründung berichtete dann Ralph Lubich, Generalbevollmächtigter der TxB Transaktionsbank. Der Spezialist für Wertpapier-Services hat die Installation und den Betrieb seiner IT-Infrastruktur an das IZB Informatik-Zentrum ausgelagert. Das Outsourcing biete Potenziale und schaffe Prozesstransparenz und -effizienz, so Ralph Lubich. Outsourcing sei allerdings kein Selbstgänger und bedürfe der unbedingten Aufmerksamkeit des Managements. Von großer Bedeutung sei eine von Vertrauen geprägte Gesamtbeziehung der Geschäftspartner. Dr. Walter Kirchmann bot dem Auditorium eine strategische Analyse von Anforderungen und Angeboten beim IT-Outsourcing. Ob die IT einem Unternehmen einen signifikanten Mehrwert liefere, hänge von der individuellen Gestaltung ab. Die Industrialisierung und Optimierung der Kostenstruktur seien Best-Practice-Ansätze, mit denen die IT eines Unternehmens effizienter und effektiver eingesetzt werden könne. Dafür könne Outsourcing eine wirkungsvolle Umsetzungsstrategie liefern. Entscheidend für ein erfolgreiches Outsourcing sei allerdings die Wahl des Partners, eine kritische Reflektion des Kostenarguments und die eigene „Aufstellung“ eines Unternehmens. Insofern sei Outsourcing keine „Wunderwaffe“ für alle Probleme, aber deutlich mehr als ein strapaziertes Stammtischthema. Werde Outsourcing bewusst, konsequent und professionell eingesetzt, könne es einen wesentlichen Beitrag für einen effektiven und effizienten Einsatz von IT liefern.
Der Unternehmensberater Dr. Andreas Edmüller setzte sich mit den Auswahlkriterien für den richtigen Outsourcing-Partner aus Kundensicht auseinander. Er vertrat die Meinung, Vertrauen sei der Schlüssel für den Erfolg von Outsourcing-Projekten und dieser Aspekt werde sehr oft sträflich oder fahrlässig vernachlässigt. Wie man Sourcing-Projekte professional plant und durchführt, darüber berichtete Armin Strauss, Senior Advisor der Unternehmensberatung TPI EuroSourcing Germany.
Die Reihe der Fachvorträge schloss mit dem Beitrag des Fachbuchautors Thomas R. Köhler, der seine Gedanken über Communications Resourcing und den Beitrag von Infrastrukturen zum Unternehmenserfolg präsentierte. Thomas R. Köhler sieht im Communications Resourcing eine Weiterentwicklung des Outsourcings. Communications Resourcing setzt Flexibilisierung gegen Punktoptimierung beim Outsourcing, Vertrauen und Partnerschaft gegen Kontrollverlust, die Orientierung an der Total-Cost-of-Ownership gegen die Investitionssicht und die Optimierung der Personalwertschöpfung gegen Personalreduktion.
Das prominente Highlight des Tages war der Vortrag von Dr. Klaus von Dohnanyi. Der angesehene Politiker und Publizist bot den Gästen des IZB Management-Forums in seinem Beitrag über das Potenzial und die Chancen der Optimierung von Infrastrukturen am Beispiel Deutschlands einen exklusiven Blick auf die tatsächliche Verfassung des Reformpatienten Bundesrepublik.
Hinweis: Die Vorträge des 4. IZB Management-Forums stehen heute ab 17 Uhr auf der Website des IZB Informatik-Zentrums, www.izb.net, zum Download bereit.
Über das IZB Informatik-Zentrum
Das IZB Informatik-Zentrum München – Frankfurt am Main ist ein Unternehmen der S-Finanzgruppe und ein führender IT-Dienstleister in Deutschland. Eigentümer des IZB sind die bayerischen Sparkassen (über die IZB Soft), die Bayerische Landesbank und die Landesbank Hessen-Thüringen. Als Outsourcing-Partner bietet das IZB seinen Eigentümern und Kunden ein umfassendes Full-Service-Portfolio an IT-Dienstleistungen in den vier Bereichen Zentrale Systeme, Dezentrale Systeme, Netze und Netzwerke sowie IT-Services an. Das Angebot reicht vom Betrieb von Hochleistungsrechenzentren und dem Management dezentraler Client-Server-Systeme über die Planung, die Implementierung und den Betrieb moderner IP-basierter Sprach- und Datenkommunikationslösungen im eigenen globalen Netzwerk bis zu der Entwicklung und dem Betrieb von ERP-Lösungen im SAP-Umfeld. Zu den Kunden des IZB gehören neben den Eigentümern, den bayerischen Sparkassen, der Bayerischen Landesbank und der Landesbank Hessen-Thüringen, Unternehmen wie die Deka Bank, die State Street Bank und Euronet. 1994 gegründet, beschäftigt das IZB Informatik-Zentrum heute an den Standorten München, Frankfurt am Main und Nürnberg 630 Mitarbeiter, die im Jahr 2004 einen Umsatz von rund 215 Millionen Euro erwirtschafteten.
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